Rote Zora | Wohnen und Pflege Murhof, St.Urban
Verfahren | Offener Projektwettbewerb 2020
Bauherrschaft | Gemeinde Pfaffnau
Landschaftsarchitektur | Antje Gamert
Bauingenieur | ZPF Ingenieure
HLKS-Ingenieur | Zurfluh Lottenbach GmbH
Bauherrschaft | Gemeinde Pfaffnau
Landschaftsarchitektur | Antje Gamert
Bauingenieur | ZPF Ingenieure
HLKS-Ingenieur | Zurfluh Lottenbach GmbH
EIN ENSEMBLE FÜR GENERATIONEN
Das neu projektierte Pflegeheim bildet mit der Klosterscheune sowie der bestehenden Kapelle einen neuen öffentlichen Mittelpunkt und schafft ein attraktiver Begegnungsraum für alt und jung mit Ausblick in den malerischen Landschaftsraum von St. Urban. In seiner Massstäblichkeit sowie der Ausrichtung orientiert sich das neue Pflegeheim an der markanten Klosterscheune. Durch die ähnliche städtebauliche Körnung wird der Charakter eines Hofensembles erzeugt. Das langgestreckte Gebäude steigt mit dem natürlichen Terrain an und tritt zwei- bis dreigeschossig in Erscheinung, bleibt in der Gebäudehöhe jedoch deutlich niedriger als die Klosterscheune. Diese bleibt freistehend, womit der schützenswerte Sichtbezug vom Kloster zur Scheune nicht tangiert wird.
Das deutlich kleinere Gebäudevolumen des betreuten Wohnens liegt südlich der Klosterscheune und übernimmt städtebaulich die Funktion eines Nebengebäudes. Durch seine Setzung wird zwischen der Längsseite und der Scheune ein qualitätsvoller Aussenhof geschaffen. Durch die geneigten Dächer fügen sich die Neubauten in den von Steildächern dominierten Kontext ein und wirken auch von der Ferne integrativ. Der prägende Landschaftsraum fliesst, wo immer möglich, direkt an die Gebäudevolumen, wodurch diese natürlich eingebettet in Erscheinung treten.
Entsprechend dem städtebaulichen und grundrisstypologischen Thema sucht der Bau einen Ausdruck, der die Lage im Landschaftsraum sowie die klare Rasterung der Zimmerschichten thematisiert und eine Identität als eigenständiges, zeitgemässes Gebäude entwickelt.
Das neu projektierte Pflegeheim bildet mit der Klosterscheune sowie der bestehenden Kapelle einen neuen öffentlichen Mittelpunkt und schafft ein attraktiver Begegnungsraum für alt und jung mit Ausblick in den malerischen Landschaftsraum von St. Urban. In seiner Massstäblichkeit sowie der Ausrichtung orientiert sich das neue Pflegeheim an der markanten Klosterscheune. Durch die ähnliche städtebauliche Körnung wird der Charakter eines Hofensembles erzeugt. Das langgestreckte Gebäude steigt mit dem natürlichen Terrain an und tritt zwei- bis dreigeschossig in Erscheinung, bleibt in der Gebäudehöhe jedoch deutlich niedriger als die Klosterscheune. Diese bleibt freistehend, womit der schützenswerte Sichtbezug vom Kloster zur Scheune nicht tangiert wird.
Das deutlich kleinere Gebäudevolumen des betreuten Wohnens liegt südlich der Klosterscheune und übernimmt städtebaulich die Funktion eines Nebengebäudes. Durch seine Setzung wird zwischen der Längsseite und der Scheune ein qualitätsvoller Aussenhof geschaffen. Durch die geneigten Dächer fügen sich die Neubauten in den von Steildächern dominierten Kontext ein und wirken auch von der Ferne integrativ. Der prägende Landschaftsraum fliesst, wo immer möglich, direkt an die Gebäudevolumen, wodurch diese natürlich eingebettet in Erscheinung treten.
Entsprechend dem städtebaulichen und grundrisstypologischen Thema sucht der Bau einen Ausdruck, der die Lage im Landschaftsraum sowie die klare Rasterung der Zimmerschichten thematisiert und eine Identität als eigenständiges, zeitgemässes Gebäude entwickelt.