Mathilda | Erweiterung Schulhaus Hagen, Altdorf
Verfahren | Offener Projektwettbewerb 2017 | 1.Rang
Bauherrschaft | Gemeinde Altdorf
Fertigstellung | Sommer 2020
Nominiert | SAY Swiss Architecture Yearbook 2023
Bauherrschaft | Gemeinde Altdorf
Fertigstellung | Sommer 2020
Nominiert | SAY Swiss Architecture Yearbook 2023
WEITERBAUEN ALS ENTWURFSSTRATEGIE
Das 1972 erbaute und zu erweiternde Schulhaus Hagen ist Teil eines grossen Schulareals mit Einzelgebäuden verschiedener Dekaden. Mehrere der Bestandsgebäude zeichnen sich durch einen Kopfbau aus. Das Projekt Mathilda greift die Idee des Kopfes auf und schafft so eine subtile Einordnung in die bestehende Identität des Ortes und deren Massstäblichkeit. Der städtebauliche Eingriff hat zum Ziel die heutige Heterogenität zu beruhigen und analog der anderen Gebäude ein langgestrecktes, schlichtes Gebäudevolumen entlang des Pausenhofs zu schaffen.
Entsprechend dem städtebaulichen und grundrisstypologischen Thema sucht der Erweiterungsbau einen Ausdruck, der die Rasterung und Schlichtheit des Bestandes fortsetzt, gleichzeitig aber auch eine eigene, zeitgemässe Identität entwickelt.
Die neu projektierte Raumschicht wird um 90 Grad gedreht und bietet so den Vorteil, dass sich die neuen Klassenzimmer mit ihrer Längsseite zum offenen, unverbauten Westen hin ausrichten. Der neue Eingang befindet sich an der Südwestfassade, direkt neben dem Spielbereich und richtet sich auf den Pausenplatz aus. Das neue, helle Foyer dient einerseits als Anbindung und Scharnier zum bestehenden Gebäudeteil und andererseits als Auftakt zum Musikzimmer und Gruppenraum.
Der Pavillon, der als gedeckten Pausenbereich dient wird losgelöst vom Gebäude als eigenständiges, jedoch verwandtes Element betrachtet und in die Gestaltung des Spielplatzes integriert.
Das 1972 erbaute und zu erweiternde Schulhaus Hagen ist Teil eines grossen Schulareals mit Einzelgebäuden verschiedener Dekaden. Mehrere der Bestandsgebäude zeichnen sich durch einen Kopfbau aus. Das Projekt Mathilda greift die Idee des Kopfes auf und schafft so eine subtile Einordnung in die bestehende Identität des Ortes und deren Massstäblichkeit. Der städtebauliche Eingriff hat zum Ziel die heutige Heterogenität zu beruhigen und analog der anderen Gebäude ein langgestrecktes, schlichtes Gebäudevolumen entlang des Pausenhofs zu schaffen.
Entsprechend dem städtebaulichen und grundrisstypologischen Thema sucht der Erweiterungsbau einen Ausdruck, der die Rasterung und Schlichtheit des Bestandes fortsetzt, gleichzeitig aber auch eine eigene, zeitgemässe Identität entwickelt.
Die neu projektierte Raumschicht wird um 90 Grad gedreht und bietet so den Vorteil, dass sich die neuen Klassenzimmer mit ihrer Längsseite zum offenen, unverbauten Westen hin ausrichten. Der neue Eingang befindet sich an der Südwestfassade, direkt neben dem Spielbereich und richtet sich auf den Pausenplatz aus. Das neue, helle Foyer dient einerseits als Anbindung und Scharnier zum bestehenden Gebäudeteil und andererseits als Auftakt zum Musikzimmer und Gruppenraum.
Der Pavillon, der als gedeckten Pausenbereich dient wird losgelöst vom Gebäude als eigenständiges, jedoch verwandtes Element betrachtet und in die Gestaltung des Spielplatzes integriert.
Projektteam:
Bauleitung | siebzehn13 architekten ag
Kostenplanung | Büro für Bauökonomie
Landschaft | Antje Gamert Architektur und Landschaft
Bauingenieur | ZPF Ingenieure AG
HLKS-Ingenieur | Zurfluh Lottenbach gmbh
Elektroingenieur | R. Mettler Elektroplanung
Bauphysik | RSP Bauphysik AG
Tiermotive | Philippe Karrer
Typografie | Michi Nussbaumer
Fotografie | Rasmus Norlander
Bauleitung | siebzehn13 architekten ag
Kostenplanung | Büro für Bauökonomie
Landschaft | Antje Gamert Architektur und Landschaft
Bauingenieur | ZPF Ingenieure AG
HLKS-Ingenieur | Zurfluh Lottenbach gmbh
Elektroingenieur | R. Mettler Elektroplanung
Bauphysik | RSP Bauphysik AG
Tiermotive | Philippe Karrer
Typografie | Michi Nussbaumer
Fotografie | Rasmus Norlander